Hier bist du geboren, da ist das Gehirn des Monsters. Hier musst du kämpfen.

Che Guevara

2 Kommentare zu „“

  1. Karl Feder sagt:

    Was ist wohl das „Gehirn des Monsters“? Das kapitalistische ökonomische System? Oder unser Gehirn, das zu stark in der Zukunft bzw. Vergangenheit lebt u. zu wenig in der Gegenwart? Beides? (Wird durch den ökonomischen Sicherungszwang der Todesgedanke, die Todesangst abgewehrt. Der Mensch ist sich fatalerweise durch das Antizipieren der Zukunft des Todes bewußt. Die Todesangst muß er aber irgendwie handhaben. Das ist sehr schwer. Urvertrauen? Kann man dieses erzeugen, generieren, wenn es fehlt? Religion? Wie kann man glauben, wenn man nicht glauben kann? Oder eben doch Flucht in die zwanghafte Ökonomie? Zumindest ist die zwanghafte Ökonomie in Frage gestellt, zu bekämpfen, so Che. Die kapitalistische Sicherheit ist offensichtlich trügerisch, letztendlich bei den letzten existentiellen Fragen wirkungslos und zudem sozial gesehen unterdrückerisch.)

    • Ursprünglich fiel der Satz eindeutig in einem politischen Zusammenhang. Che sagte ihn nach einer Konferenz in Genf zu dem damals noch ganz jungen Jean Ziegler. Der hatte den Wunsch geäußert, am Befreiungskampf in Lateinamerika teilzunehmen. Daraufhin dann Ches Aufforderung, in der eigenen Weltregion aktiv zu werden.
      Aber natürlich steht der Satz, isoliert genommen, für andere Deutungen und Assoziationen offen.

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