Was heute paradox klingt

Ein aus einer tieferen Welterkenntnis hervorgehendes Selbstverständnis könnte sich in dem Satz aussprechen: Ich bin Realist, ich rechne mit unsichtbaren Wirklichkeiten.

2 Kommentare zu „Was heute paradox klingt“

  1. … was ein Kind mit einem Teilchenphysiker gemeinsam hat:

    „Ich bin Realist, ich rechne mit unsichtbaren Wirklichkeiten.“

    • Wolfgang Müller sagt:

      Man könnte sich fragen, warum Kinder dafür noch einen Sinn haben. Die übliche Lesart ist: weil sie halt noch verträumt sind. Man könnte aber auch auf den Gedanken kommen, dass sie gleichsam gestern noch in Räumen waren, die anderen Gesetzen folgen, und dass sie diese Stimmung noch in sich tragen.
      Die Frage ist, ob das nur ein schöner Gedanke ist oder ob dem eine Realität entspricht.
      Jedenfalls habe ich es immer als Unglück empfunden, wenn Kinder zu schnell „geerdet“ werden, wenn sie (durch schwierige Familienumstände, Zeitumstände, Krieg) zu schnell in die Wirklichkeit hineingerissen werden; in das, was man hier halt so für die Wirklichkeit hält. Anders gesagt: Es ist schön, wenn Kinder weich landen können in dieser harten Welt.

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