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	<title>Kommentare f&#252;r Raetsels Bewohner</title>
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	<lastBuildDate>Sat, 31 Dec 2011 13:46:39 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Eine Frage der Loyalität von Barbara David</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/12/27/eine-frage-der-loyalitat/comment-page-1/#comment-2790</link>
		<dc:creator>Barbara David</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 13:46:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
häufig verbessert mir der Schaulesekasten am Jungfernstieg die Wartezeit auf den Zug. Manchmal war ich versucht, mir die Website zu merken, was jedoch immer wieder nicht gelang. Der o. g. Text hat jedoch mich zum Schmunzeln und innerlich Nicken animiert, dass es diesmal geklappt hat; also: Respekt! Gelungene Idee, erfolgreiche Umsetzung, öfter mal was zum Nachdenken. 
In diesem Sinne: Schönes neues Jahr.
Barbara David</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
häufig verbessert mir der Schaulesekasten am Jungfernstieg die Wartezeit auf den Zug. Manchmal war ich versucht, mir die Website zu merken, was jedoch immer wieder nicht gelang. Der o. g. Text hat jedoch mich zum Schmunzeln und innerlich Nicken animiert, dass es diesmal geklappt hat; also: Respekt! Gelungene Idee, erfolgreiche Umsetzung, öfter mal was zum Nachdenken.<br />
In diesem Sinne: Schönes neues Jahr.<br />
Barbara David</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Eine These und ihre Folgen von Wolfgang Müller</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/06/20/eine-these-und-ihre-folgen/comment-page-1/#comment-2446</link>
		<dc:creator>Wolfgang Müller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 20:35:21 +0000</pubDate>
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		<description>Dass man bestimmte schwierige Erkenntnisfragen nicht im Sinne von Ja-Nein-Faktenfeststellungen klären kann, heißt aus meiner Sicht nicht, dass man gleich zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen sollte, sondern dass man dann die Plausibilität verschiedener Lösungsansätze erwägen und sozusagen abschmecken sollte.  -  Mag sein, dass ich ein l’art-pour-l’art-Mensch, oder eher ein savoir-pour-savoir-Mensch bin. Muss denn alles einen Nutzen haben?! Das ist doch eine ätzende bürgerliche Erfindung. Zeichnet es nicht uns Menschen aus, dass wir über Funktionalitäten hinauswachsen können? Obwohl, die Katzen sind da glaub ich auch schon ganz gut.
Unabhängig davon: Sicherlich hast Du, was den 2. Punkt (die „Folgen“) betrifft, Recht mit Deinem Insistieren auf praktischen Fragen und persönlichen Konsequenzen. Ist in Arbeit, schneckenmäßig, s. o.
Einsamkeit: Es wäre traurig, wenn Erkenntnis nur um den Preis der Einsamkeit möglich wäre – aber vielleicht ist es ja so. (Es würde ein ziemlich vernichtendes Urteil über die „Masse der Menschen“ implizieren.) Nietzsche spricht von „den Frösten und Ängsten der Vereinsamung, zu denen jede unbedingte Verschiedenheit des Blicks den mit ihr Behafteten verurteilt“. -  Mystische Denker behaupten ja, dass das „Basiselement“ unserer Lebenskraft nicht die anderen seien, sondern eine tiefere Quelle, von der auch diese nur nippen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man bestimmte schwierige Erkenntnisfragen nicht im Sinne von Ja-Nein-Faktenfeststellungen klären kann, heißt aus meiner Sicht nicht, dass man gleich zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen sollte, sondern dass man dann die Plausibilität verschiedener Lösungsansätze erwägen und sozusagen abschmecken sollte.  &#8211;  Mag sein, dass ich ein l’art-pour-l’art-Mensch, oder eher ein savoir-pour-savoir-Mensch bin. Muss denn alles einen Nutzen haben?! Das ist doch eine ätzende bürgerliche Erfindung. Zeichnet es nicht uns Menschen aus, dass wir über Funktionalitäten hinauswachsen können? Obwohl, die Katzen sind da glaub ich auch schon ganz gut.<br />
Unabhängig davon: Sicherlich hast Du, was den 2. Punkt (die „Folgen“) betrifft, Recht mit Deinem Insistieren auf praktischen Fragen und persönlichen Konsequenzen. Ist in Arbeit, schneckenmäßig, s. o.<br />
Einsamkeit: Es wäre traurig, wenn Erkenntnis nur um den Preis der Einsamkeit möglich wäre – aber vielleicht ist es ja so. (Es würde ein ziemlich vernichtendes Urteil über die „Masse der Menschen“ implizieren.) Nietzsche spricht von „den Frösten und Ängsten der Vereinsamung, zu denen jede unbedingte Verschiedenheit des Blicks den mit ihr Behafteten verurteilt“. &#8211;  Mystische Denker behaupten ja, dass das „Basiselement“ unserer Lebenskraft nicht die anderen seien, sondern eine tiefere Quelle, von der auch diese nur nippen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Eine These und ihre Folgen von Dietrich Schilling</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/06/20/eine-these-und-ihre-folgen/comment-page-1/#comment-2361</link>
		<dc:creator>Dietrich Schilling</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 10:18:54 +0000</pubDate>
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		<description>Mut ist in der Tat kein objektives Kriterium. Doch befinden wir uns bei der Diskussion der These nicht im Bereich überprüfbarer Fakten, sondern tatsächlich im Bereich einer Erkenntnisfrage,. Den ersten Teil der These muß ich also schnell &#039;abhaken&#039;, denn ich kann ihn nicht diskutieren. Da ich keine Fakten zur Verfügung habe, kann ich darüber nur spekulieren und ihn entweder akzeptieren oder negieren. 
Es heißt: &#039;Eine These und ihre Folgen&#039;. Diskutabel ist doch nur die Akzeptanz der These und die sich daraus ergebenden Folgen. Das erfordert Ehrlichkeit sich selbst gegenüber - wie geschrieben. Sonst bleibt es ein Spielchen aus der Katagorie l&#039;art pour l&#039;art. Insofern hängt die Akzeptanz von dem damit unmittelbar verbundenen Mut ab, wenn ich mich selbst nicht verleugnen will.
Einsamkeit kann der Preis dafür sein, daß ich mich der von der Masse der Menschen anerkannten Erscheinungswelt entziehe. Denn als soziales Wesen nehme ich mir damit ein, wenn nicht das Basiselement meiner Lebenskraft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mut ist in der Tat kein objektives Kriterium. Doch befinden wir uns bei der Diskussion der These nicht im Bereich überprüfbarer Fakten, sondern tatsächlich im Bereich einer Erkenntnisfrage,. Den ersten Teil der These muß ich also schnell &#8216;abhaken&#8217;, denn ich kann ihn nicht diskutieren. Da ich keine Fakten zur Verfügung habe, kann ich darüber nur spekulieren und ihn entweder akzeptieren oder negieren.<br />
Es heißt: &#8216;Eine These und ihre Folgen&#8217;. Diskutabel ist doch nur die Akzeptanz der These und die sich daraus ergebenden Folgen. Das erfordert Ehrlichkeit sich selbst gegenüber &#8211; wie geschrieben. Sonst bleibt es ein Spielchen aus der Katagorie l&#8217;art pour l&#8217;art. Insofern hängt die Akzeptanz von dem damit unmittelbar verbundenen Mut ab, wenn ich mich selbst nicht verleugnen will.<br />
Einsamkeit kann der Preis dafür sein, daß ich mich der von der Masse der Menschen anerkannten Erscheinungswelt entziehe. Denn als soziales Wesen nehme ich mir damit ein, wenn nicht das Basiselement meiner Lebenskraft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Eine These und ihre Folgen von Wolfgang Müller</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/06/20/eine-these-und-ihre-folgen/comment-page-1/#comment-2321</link>
		<dc:creator>Wolfgang Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 09:52:46 +0000</pubDate>
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		<description>Den ersten Teil der „These“ hakst Du ziemlich schnell ab: Diese Einheit von Einzelwesen und Weltwesen anzuerkennen, erfordere ja  keinen Mut... – Was ist denn das für ein Kriterium! Es geht doch hier nicht um Mutproben, sondern um Erkenntnisfragen, insbesondere die, ob das ein sinnvolles Weltmodell ist. Da bin ich mir nach wie vor nicht sicher. (Dass etwas Mut erfordert, ist jedenfalls für sich genommen noch kein Qualitätsmerkmal; es gibt idiotische Sachen, die beträchtlichen Mut erfordern.)

Aber jetzt zu Deinen Fragen. Ich finde, die treffen wirklich, was die lebenspraktische Seite angeht, die entscheidenden Punkte – und kann sie leider nicht beantworten. Kann nur ein paar Assoziationen dazu aufschreiben.
Mir scheint, im Kern geht es um eine innere Stärkung und Kräftigung, und in dem Maß, in dem diese gelingt, treten die Fragen nach der eigenen Selbstdarstellung usw. auf natürliche Weise in den Hintergrund.
Aber wie gelingt sie? – Dazu haben ja die verschiedenen geistigen Traditionen bestimmte Methoden ausgebildet. Das reicht vom Versuch, den eigenen Alltag bewusster und in jedem Augenblick in voller Offenheit zu gestalten, bis zu meditativen Praktiken im engeren Sinn. Mir leuchtet das ein. Trotzdem bin ich damit nicht weit gekommen. Das mag weniger an den Methoden als an mir liegen, und vielleicht auch an der chronischen Abgelenktheit der Moderne, die so was noch schwieriger macht als früher. Wie dem auch sei: Ich denke nach wie vor, dass nichts geht ohne eine Entschlossenheit, die sich in einer Verstetigung dieser Bemühungen ausdrückt. Dabei gibt es dann nach meiner Erfahrung eine Art Falle oder, netter gesagt, eine Dialektik: Man versucht eine solche Stetigkeit ins eigene Leben zu integrieren (z. B. durch tägliche Zeiten der Einkehr und innere Aufrufe zur Lebenswachsamkeit). Dann aber, nach ersten Euphorien, dörrt das irgendwie aus und wird mechanisch, so dass man neu ansetzen muss, um wieder den Moment der Frische zu erreichen. Wahrscheinlich ein Wechselspiel von Anspannung und Entspannung, man muss zugleich im höchsten Grade hartnäckig und im höchsten Grade beweglich sein. In diesem Zirkel stecke ich jetzt seit dreißig Jahren. Es ist okay, aber ich hatte es mir zeitweise anders vorgestellt. Aber vielleicht hab ich ja etwas Wichtiges nicht verstanden. Wäre dankbar für Hinweise. (Vielen Dank jedenfalls für die anregende Frage!)

Zum Letzten: Warum sollte Einsamkeit der Preis dafür sein? Vielleicht ist sie eine Zwischenphase, um eine gewisse Konzentration zu lernen. Aber letztlich müsste sich das alles „in“ der Welt, und nicht jenseits von ihr, bewähren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den ersten Teil der „These“ hakst Du ziemlich schnell ab: Diese Einheit von Einzelwesen und Weltwesen anzuerkennen, erfordere ja  keinen Mut&#8230; – Was ist denn das für ein Kriterium! Es geht doch hier nicht um Mutproben, sondern um Erkenntnisfragen, insbesondere die, ob das ein sinnvolles Weltmodell ist. Da bin ich mir nach wie vor nicht sicher. (Dass etwas Mut erfordert, ist jedenfalls für sich genommen noch kein Qualitätsmerkmal; es gibt idiotische Sachen, die beträchtlichen Mut erfordern.)</p>
<p>Aber jetzt zu Deinen Fragen. Ich finde, die treffen wirklich, was die lebenspraktische Seite angeht, die entscheidenden Punkte – und kann sie leider nicht beantworten. Kann nur ein paar Assoziationen dazu aufschreiben.<br />
Mir scheint, im Kern geht es um eine innere Stärkung und Kräftigung, und in dem Maß, in dem diese gelingt, treten die Fragen nach der eigenen Selbstdarstellung usw. auf natürliche Weise in den Hintergrund.<br />
Aber wie gelingt sie? – Dazu haben ja die verschiedenen geistigen Traditionen bestimmte Methoden ausgebildet. Das reicht vom Versuch, den eigenen Alltag bewusster und in jedem Augenblick in voller Offenheit zu gestalten, bis zu meditativen Praktiken im engeren Sinn. Mir leuchtet das ein. Trotzdem bin ich damit nicht weit gekommen. Das mag weniger an den Methoden als an mir liegen, und vielleicht auch an der chronischen Abgelenktheit der Moderne, die so was noch schwieriger macht als früher. Wie dem auch sei: Ich denke nach wie vor, dass nichts geht ohne eine Entschlossenheit, die sich in einer Verstetigung dieser Bemühungen ausdrückt. Dabei gibt es dann nach meiner Erfahrung eine Art Falle oder, netter gesagt, eine Dialektik: Man versucht eine solche Stetigkeit ins eigene Leben zu integrieren (z. B. durch tägliche Zeiten der Einkehr und innere Aufrufe zur Lebenswachsamkeit). Dann aber, nach ersten Euphorien, dörrt das irgendwie aus und wird mechanisch, so dass man neu ansetzen muss, um wieder den Moment der Frische zu erreichen. Wahrscheinlich ein Wechselspiel von Anspannung und Entspannung, man muss zugleich im höchsten Grade hartnäckig und im höchsten Grade beweglich sein. In diesem Zirkel stecke ich jetzt seit dreißig Jahren. Es ist okay, aber ich hatte es mir zeitweise anders vorgestellt. Aber vielleicht hab ich ja etwas Wichtiges nicht verstanden. Wäre dankbar für Hinweise. (Vielen Dank jedenfalls für die anregende Frage!)</p>
<p>Zum Letzten: Warum sollte Einsamkeit der Preis dafür sein? Vielleicht ist sie eine Zwischenphase, um eine gewisse Konzentration zu lernen. Aber letztlich müsste sich das alles „in“ der Welt, und nicht jenseits von ihr, bewähren.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Eine These und ihre Folgen von Dietrich Schilling</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/06/20/eine-these-und-ihre-folgen/comment-page-1/#comment-2276</link>
		<dc:creator>Dietrich Schilling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 15:28:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Einheit von Einzelwesen und Weltwesen für sich erkennen zu wollen erfordert keinen Mut, weil ihre Akzeptanz Zuflucht und Trost bedeutet: Ich bin Teil des Ganzen, und das Ganze ist in mir.
Mut erfordert in der Tat die damit verbundene Veränderung des Selbst (?), des Ich (?). Denn ich muß Vieles von dem aufgeben, was mich in der heute existierenden Gesellschaft zu einem &#039;Jemand&#039;, zu einer &#039;Person&#039; macht - insbesondere die (Selbst)Darstellung dieses Versuchs nach außen hin. Woher beziehe ich ohne sie Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl? Aus meiner verinnerlichten Ethik, die mir still Beifall gewährt? 
Hermann Hesse in &quot;Klein und Wagner&quot;:
&quot;(Begnadete Fromme und Heilige) waren denselben harten und finstern Weg geführt worden wie er, feig und voll Angst, bis zur Stunde der Umkehr und Erleuchtung. &#039;In der Welt habet ihr Angst&#039;, hatte Jesus zu seinen Jüngern gesagt. Wer aber die Angst überwunden hatte, der lebte nicht mehr in der Welt, sondern in Gott, in der Ewigkeit. - So hatten alle gelehrt, alle Weisen der ganzen Welt, Buddha und Schopenhauer, Jesus, die Griechen. Es gab nur eine Weisheit, nur einen Glauben, nur ein Denken: das Wissen von Gott in uns. Wie wurde das in den Schulen, Kirchen, Büchern und Wissenschaften verdreht und falsch gelehrt!&quot;
Frage: Was brauche ich (muß ich tun), um meine Überzeugung so stark werden zu lassen, daß sie der Attraktion der Außen(Erscheinungs)Welt trotzt? Und: muß ich mich dann mit Einsamkeit abfinden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einheit von Einzelwesen und Weltwesen für sich erkennen zu wollen erfordert keinen Mut, weil ihre Akzeptanz Zuflucht und Trost bedeutet: Ich bin Teil des Ganzen, und das Ganze ist in mir.<br />
Mut erfordert in der Tat die damit verbundene Veränderung des Selbst (?), des Ich (?). Denn ich muß Vieles von dem aufgeben, was mich in der heute existierenden Gesellschaft zu einem &#8216;Jemand&#8217;, zu einer &#8216;Person&#8217; macht &#8211; insbesondere die (Selbst)Darstellung dieses Versuchs nach außen hin. Woher beziehe ich ohne sie Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl? Aus meiner verinnerlichten Ethik, die mir still Beifall gewährt?<br />
Hermann Hesse in &#8220;Klein und Wagner&#8221;:<br />
&#8220;(Begnadete Fromme und Heilige) waren denselben harten und finstern Weg geführt worden wie er, feig und voll Angst, bis zur Stunde der Umkehr und Erleuchtung. &#8216;In der Welt habet ihr Angst&#8217;, hatte Jesus zu seinen Jüngern gesagt. Wer aber die Angst überwunden hatte, der lebte nicht mehr in der Welt, sondern in Gott, in der Ewigkeit. &#8211; So hatten alle gelehrt, alle Weisen der ganzen Welt, Buddha und Schopenhauer, Jesus, die Griechen. Es gab nur eine Weisheit, nur einen Glauben, nur ein Denken: das Wissen von Gott in uns. Wie wurde das in den Schulen, Kirchen, Büchern und Wissenschaften verdreht und falsch gelehrt!&#8221;<br />
Frage: Was brauche ich (muß ich tun), um meine Überzeugung so stark werden zu lassen, daß sie der Attraktion der Außen(Erscheinungs)Welt trotzt? Und: muß ich mich dann mit Einsamkeit abfinden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Über die Anfänge einer Revolution von offshore bank accounts</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/02/15/uber-die-anfange-einer-revolution/comment-page-1/#comment-1836</link>
		<dc:creator>offshore bank accounts</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 23:44:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Gretchenfrage lautet, werden die Tunesier die jetzt geformte Übergangsregierung anerkennen, in der mehr alte als neue Gesichter sitzen und das besonders in den strategisch wichtigen Ministerien? Haben sich die Tunesier in ihrem Aufstand noch in der Zielgeraden über den Tisch ziehen lassen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gretchenfrage lautet, werden die Tunesier die jetzt geformte Übergangsregierung anerkennen, in der mehr alte als neue Gesichter sitzen und das besonders in den strategisch wichtigen Ministerien? Haben sich die Tunesier in ihrem Aufstand noch in der Zielgeraden über den Tisch ziehen lassen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Über die Anfänge einer Revolution von Steffen</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2011/02/15/uber-die-anfange-einer-revolution/comment-page-1/#comment-1544</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 23:40:09 +0000</pubDate>
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		<description>Lehrreicher Beitrag. Interessant, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lehrreicher Beitrag. Interessant, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anspruchslos, anspruchsvoll von Jan Anders</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2010/12/19/anspruchslos-anspruchsvoll/comment-page-1/#comment-1431</link>
		<dc:creator>Jan Anders</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:06:08 +0000</pubDate>
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		<description>Warum sollte ich dem DASS so euphorisch und bedingungslos zustimmen, wenn ich nicht einmal die Möglichkeit hatte, über das Dabeisein mitzubestimmen? Es besteht keinerlei Zwangsläufigkeit, einen Umstand, der sich nicht verhindern ließ, seiner selbst willen zu bejahen. Die Möglichkeit, sich mit diesem Umstand anzufreunden, ihn gar Wert zu schätzen oder als wunderbar und groß einzustufen, besteht. Dennoch, es möge mit seinem Dasein jeder hadern, dessen Sternenhimmel blass und stumpf ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte ich dem DASS so euphorisch und bedingungslos zustimmen, wenn ich nicht einmal die Möglichkeit hatte, über das Dabeisein mitzubestimmen? Es besteht keinerlei Zwangsläufigkeit, einen Umstand, der sich nicht verhindern ließ, seiner selbst willen zu bejahen. Die Möglichkeit, sich mit diesem Umstand anzufreunden, ihn gar Wert zu schätzen oder als wunderbar und groß einzustufen, besteht. Dennoch, es möge mit seinem Dasein jeder hadern, dessen Sternenhimmel blass und stumpf ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anspruchslos, anspruchsvoll von Wolfgang Müller</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2010/12/19/anspruchslos-anspruchsvoll/comment-page-1/#comment-1423</link>
		<dc:creator>Wolfgang Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 17:00:30 +0000</pubDate>
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		<description>Einverstanden, das ist eine elegante Brücke vom Dass zum Wie.
Ich habe natürlich auch nichts dagegen, dass man sich über die Gestaltung des Daseins Gedanken macht. Mich stört allerdings die Manie zu glauben, das Dasein werde erst DURCH diese Gestaltung interessant, durch das, was man sich sozusagen an Erlebnissen und Ereignissen heranschafft. Dagegen versucht der kleine Text, etwas provokativ (mit dem Bild einer, nach landläufiger Meinung, unerträglichen Einförmigkeit), die Möglichkeit einer „Intensität ohne Ereignis“ anzudeuten.
Ich denke jetzt, dass wir von zweierlei Arten Gestaltung reden: Du von einer vernünftigen inhaltlichen Bestimmung des eigenen Daseins, ich von der grassierenden Tendenz, das Dasein mit allem Möglichen auszustatten und gleichsam zum Event zu steigern, als ob es sonst nichts wäre.
Das erste finde ich selbstverständlich richtig, das andere überflüssig, widerwärtig, umweltschädlich und im Übrigen vergeblich. Genau genommen, ist das erste sogar die Antwort auf das zweite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einverstanden, das ist eine elegante Brücke vom Dass zum Wie.<br />
Ich habe natürlich auch nichts dagegen, dass man sich über die Gestaltung des Daseins Gedanken macht. Mich stört allerdings die Manie zu glauben, das Dasein werde erst DURCH diese Gestaltung interessant, durch das, was man sich sozusagen an Erlebnissen und Ereignissen heranschafft. Dagegen versucht der kleine Text, etwas provokativ (mit dem Bild einer, nach landläufiger Meinung, unerträglichen Einförmigkeit), die Möglichkeit einer „Intensität ohne Ereignis“ anzudeuten.<br />
Ich denke jetzt, dass wir von zweierlei Arten Gestaltung reden: Du von einer vernünftigen inhaltlichen Bestimmung des eigenen Daseins, ich von der grassierenden Tendenz, das Dasein mit allem Möglichen auszustatten und gleichsam zum Event zu steigern, als ob es sonst nichts wäre.<br />
Das erste finde ich selbstverständlich richtig, das andere überflüssig, widerwärtig, umweltschädlich und im Übrigen vergeblich. Genau genommen, ist das erste sogar die Antwort auf das zweite.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Anspruchslos, anspruchsvoll von Dietrich Schilling</title>
		<link>http://www.raetsels-bewohner.de/2010/12/19/anspruchslos-anspruchsvoll/comment-page-1/#comment-1421</link>
		<dc:creator>Dietrich Schilling</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 12:57:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.raetsels-bewohner.de/?p=569#comment-1421</guid>
		<description>Dass ich dabei sein darf - wie ausnahmslos jede/r andere - ist groß, keine Frage. Doch ohne Reflexion entsteht das Bewußtsein der &quot;Größe des Dabeiseins&quot; nicht. Und sobald er -der Mensch- reflektiert, stellt er sich die Frage nach der Gestaltung des Dabeiseins. Das wiederum führt zwangsläufig zur Frage des &quot;Wie&quot;.  
Selbst das eintönigste, ereignisärmste Leben hat Eckpunkte der eigenen Einordnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich dabei sein darf &#8211; wie ausnahmslos jede/r andere &#8211; ist groß, keine Frage. Doch ohne Reflexion entsteht das Bewußtsein der &#8220;Größe des Dabeiseins&#8221; nicht. Und sobald er -der Mensch- reflektiert, stellt er sich die Frage nach der Gestaltung des Dabeiseins. Das wiederum führt zwangsläufig zur Frage des &#8220;Wie&#8221;.<br />
Selbst das eintönigste, ereignisärmste Leben hat Eckpunkte der eigenen Einordnung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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